Peacewave Festival 2026
2,8 Millionen Lichter zusammen für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden am 6. April 2026
In Wien fand zum 3. Mal das Peacewave Festival mit Friedensmarsch, Reden, Musik und Tanz statt. Weltweit wurden traditions- und religionsübergreifend insgesamt 2 797 141 Lichter entzündet und Wünsche und Gebete gesprochen. Alle wurden auf der website www.peacewavefestival.org aufgelistet.
Grußbotschaft von Dalai Lama
Viele Einzelpersonen und Familien entzündeten Kerzen in Wohnungen oder Feuer in ihren Gärten. Iskcon, die Harekrishna Bewegung, rief ihre Mitglieder weltweit zum Singen des Mantras, Gebeten und Kerzen auf. Die freien Aleviten und die Baptisten Gemeinde Bujattigasse beteten zu hause und zündeten Kerzen an. Indigene beteiligten sich mit Feuern mit ihren Gemeinschaften. Kiva Family, ein Zusammenschluss vieler Stämme, unterstützten auf allen Kontinenten. Jüdische Gemeinden beteten zu hause mit, Muslime beteten in Moscheen und alle Agni Hotra Feuer, ausgehend von Vishwa Global waren an diesem Tag weltweit mit dem Peacewave Festival verbunden. MaitriBodh Parivaar, eine indische Bewegung, waren mit Lichtern und Gebeten beteiligt und organisierten ein interreligiöses Gebet über zoom, das in englischer Sprache gehalten wurde und weltweit besucht werden konnte.
In evangelischen und katholischen Gottesdiensten und auf Emmausgängen wurden in ganz Österreich Kerzen entzündet und Gebete gesprochen. Viele Ordensgemeinschaften, vor allem in Österreich und Italien waren beteiligt. Buddhistische Gemeinschaften meditierten für Mitgefühl und Frieden und zündeten Kerzen an. Außerdem beteten Sufi Gruppen in Wien, Kanada und Amerika mit und entzündeten Lichter.
„Alle Menschen wünschen sich Frieden und intakte Ökosysteme für sich und die Zukunft ihrer Kinder“, so die Organisatorin und Wiener Ärztin Isabella Haschke. „Mit den Lichtern wird die große Zahl der Menschen sichtbar. Es ist eine Bewegung des Mitgefühls, das uns alle als Brüder und Schwestern verbindet.“ Von den österreichischen Politiker:innen fordert man, sich stärker für den Frieden zwischen bewaffneten Konfliktparteien und für Umweltschutz einzusetzen.
© Stephanie Guberner
© Nicole Nassar
Das Peacewave Festival wurde ehrenamtlich vom gemeinnützigen Verein „Wandern für den Frieden e.V.“ www.wandernfuerdenfrieden.org organisiert.
Zum dritten Mal fand auch ein Friedensmarsch als Auftakt statt. Der 06.April 2026 war ein Ostermontag und stand dadurch in der Tradition der Ostermärsche, die in Europa seit 1958 gegen den Einsatz von Atomwaffen stattfinden. Über 1000 Menschen fanden sich am Schwedenplatz um 16 Uhr ein, um gemeinsam über den Stephansplatz und Graben zum Heldenplatz zu marschieren.
Am Wiener Heldenplatz startete man um 17 Uhr mit der Eröffnungsrede von Isabella Haschke, „Wandern für den Frieden e.V.“, gefolgt von Reden von der Klimaforscherin und Meteorologin Helga Kromp-Kolb, Weihbischof Stephan Turnovszky für Erzdiözese Wien, Anja Spengler für Bahá`i Religionsgemeinschaft Österreich, Superintendent Matthias Geist für Evangelische Kirche A.B. Wien, Fritz Kaiser, Vizepräsident des Bundes der Baptistengemeinden in Österreich, Oberrabbiner Jaron Engelmayer der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Erster Imam Ermin Sehic für Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich, Hatice Sahin-Ilter, Vizepräsidentin der Freien Aleviten Österreich und Sufi-Murshida Fawzia Al-Rawi, Leiterin des Haus des Friedens.
Den Auftakt des künstlerischen Programms bilden Tänzerinnen der Sufigemeinschaft um die Sufi-Murshida Fawzia Al-Rawi des Haus des Friedens. Man konnte den berühmten Sufi Drehtanz bewundern, selbst dazu tanzen und den Klängen von der Gruppe Hadra – music of the soul lauschen. Sie begleiteten den Drehtanz musikalisch.
Weiter ging es mit einer Rede von Ananda Bihari Das für ISKCON Österreich, einer Videobotschaft von Maitreya Dadashreeji für Maitri Bodh Parivaar, einer für das Peacewave Festival vom Dalai Lama geschriebenen Grußbotschaft, einer Grußbotschaft von Dr. Purushottam, gelesen von Thomas Mikhail Konecny Vishwa prashikshak für Vishwa Global, Reden von Majda Klimenta, Parvin Moradi und Sarah Nabahin, Schülerinnen der Vienna Business School Augarten, Baba Shivnath Aghori Kashi Baba Mahasamshanath Mandir, Manikarnika Ghat, Kashi, Ina Mehrfert Blue Eagel Chrystal Eye für indigene Traditionen in Europa und Asien.
ATAYA – sacred sound collective begeisterten mit spiritueller Musik: von hebräischen Liedern über groovig, pop-inspirierte Melodien bis hin zu meditativ-heilenden Schwingungen mit akustischer Gitarre, Klavier, Percussion und Klangheilungsinstrumenten. Hans Breuer, Wanderhirte, Singer-Songwriter und Autor las aus seinem gerade erschienenen Buch „Partisan des Friedens.Ein anachronistischer Lebenslauf“, das im Jüdischen Museum im November 2025 vorgestellt wurde. Er las über Antisemitismus in seiner Jugend und sang jiddische Lieder und den bekannten Song „Wenn ein mal Frieden ist“. Die sehr bekannte Singer-Songwriterin Morgaine begeisterte mit Popsongs über Frieden und Mitgefühl. Die Lieder „Menschenfamilie“ und „Nie wieder ist jetzt“ spiegelten ihre Haltung gegen Antisemitismus und Krieg. Sie setzte auch Zeichen gegen Gewalt an Frauen mit Songs wie „Löwinnen“. Highlight war das Lichtermeer am Wiener Heldenplatz, das mit allen 2 797 141 Lichtern weltweit an diesem Tag für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden strahlte.
Man bedankt sich bei allen Unterstützern der Lichter in alphabetischer Reihenfolge: Sufi-Murshida Fawzia Al-Rawi, Baba Shivnath Aghori Kashi Baba Mahasamshanath Mandir, Bahá´i Österreich, Bhante Dr. Seelawansa Wijayarajapura Maha Thero, Ananda Bihari Das von ISKCON, Bund der Baptistengemeinden Österreich, ISCTH, ISKCON, Islamische Förderation Aziziye, Dalai Lama, Rabbiner Tobias Divack Moss, Druidenorden Österreich, Bischofsvikar Nicolae Dura der rumänisch-orthodoxen Kirche, Europakloster Gut Aich Franziskanische Schwestern von der Schmerzhaften Mutter, Freie Aleviten Österreich, Superintendent Matthias Geist, Erzbischof Josef Grünwidl, Jüdische Gemeinde Braunschweig, Rabbiner Katz-Wilfing, Kiva Australien, Kiva Chile, Kiva Deutschland, Kiva Italien, Kiva Mexiko, Lobau bleibt, Meteorologin und Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, MaitriBodh Parivaar, Rev. Gyosei Masunaga von der buddhistischen Friedenspagode Wien, Ina Mehrfert als Vertreterin für indigene Traditionen, Omas for Future Österreich, Ordensgemeinschaften Österreich, Radeln For Future, Religions for Future Österreich, Rettet die Lobau-Natur statt Beton, Parents For Future Österreich, Pater Pavičić und St. Jakobus Kirche in Medjugorje, Erster Imam Ermin Šehić der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich, Servas Austria - Friede durch Freundschaft, Anja Spengler von Bahá´i Österreich, Tertiarschwestern Hall in Tirol (Franziskanerinnen), Vienna Business School Augarten und Weihbischof Stephan Turnovszky, 80songsforpeace e.V.
Das Peacewave Festival in den Medien
Den gesamten Artikel findest du auf: https://www.meinbezirk.at/innere-stadt/c-lokales/marsch-fuer-den-weltfrieden-beim-peacewave-festival_a7239964
Den gesamten Artikel findest du auf: https://www.meinbezirk.at/event/innere-stadt/c-sonstiges/friedensmarsch-und-2-peacewave-festival_e1434434
Kurier, 24.05.2025
Youtube: Vienna Peace Museum
https://www.youtube.com/watch?v=WHOU2tkNV9U&t=23s
Interview zum Anhören: https://cba.media/704774
